Presseberichte
| China-Kracher: Emovendo - vertreibt rasante Sportbuggys Von Lothar Hausfeld Neuenkirchen Emovendo - noch nie gehört? Das könnte sich bald ändern. Unter dieser Firmierung betreiben zwei Brüder aus Neuenkirchen bei Bramsche einen Handel mit robusten Sport-Buggys. Die 260 ccm großen Viertakter werden aus China importiert, hier montiert, ab 3499 Euro verkauft. Auch Service und Ersatzteillieferung übernimmt Emovendo. Das Cockpit: puristisch und einfach zu bedienen. Die Idee kam Janhenrik und Frederik Abing vor einiger Zeit eine Rolle spielte auch der Zufall: "Ich habe so einen Buggy in China auf einer Messe gesehenŮ, erzählt Janhenrik Abing, Student der der Agrarwissenschaften in Osnabrück. Er und sein Bruder Frederik, der in Würzburg Betriebswirtschaftslehre studiert, erkannten schnell das Potenzial dieser kernigen Fahrzeuge. Eines stand jedoch sofort fest: Es reicht nicht, die Fahrzeuge aus China zu importieren und dann den Käufer im Regen stehen zu lassen. "Die ersten Fahrzeuge hatten Kinderkrankheiten, erinnert sich Janhenrik Abing. "Die hielten manchmal keine 100 Kilometer. Daher haben wir uns von Beginn an auch um Verbesserungen gekümmert, stehen in ständigem Kontakt mit den Produzenten, um ihnen notfalls auf die Finger klopfen zu können.Ů Mittlerweile wüssten die Chinesen, worauf es ankommt, und passen ihre Produktion unseren Bedürfnissen an.Ů Nicht nur in der Produktion der robusten Fahrzeuge achten die beiden Abings darauf, dass die Qualität stimmt, auch bei der Endmontage legen sie größten Wert auf vernünftige Arbeit: "Es gibt Importeure, die verkaufen die Bausätze bei eBay, und der Käufer kann sehen, wie er sein Fahrzeug zusammengebaut bekommt. Wir haben einen Kfz-Meister, der die Montage durchführt der Käufer kann also sofort losfahren und sich darauf verlassen, dass jedes Bauteil korrekt sitzt. Dass sich die massiven Verbesserungen an der Qualität gelohnt haben, belegen die Rückmeldungen der Käufer: Mittlerweile haben die ersten Maschinen ohne nennenswerte Probleme mehr als 15000 Kilometer absolviert. Das Einsatzgebiet der puristischen Viertakter ist groß: Jäger, Werbeträger, Nutzfahrzeug |
![]() Nutzfahrzeug oder als Hobby- und Spaßmobil. Und dass so ein Emo Sportsbugg 260 tatsächlich Spaß macht, konnten wir bei einer Ausfahrt erfahren. Der 17 PS starke Motor beschleunigt bis zu 85 km/h auf der Straße oder im Wald. Fahren darf so einen Buggy jeder, der im Besitz eines Autoführerscheines ist; Helm-pflicht besteht nicht, dafür müssen Gurte angelegt werden. Der Tank fasst zehn Liter Normalbenzin, womit man rund 300 Kilometer weit kommt. Versicherung und Steuern halten sich in überschaubarem Rahmen. "Abenteuer und PioniergeistŮ gehören dazu, sich auf ein Joint-Venture mit einem chinesischen Produzenten einzulassen, wissen die Abings längst. "Wir sind davon überzeugt, dass sich Qualität durchsetzen wird.Ů Das sehen auch die Chinesen so: Mittlerweile sind die Partner in Deutschland bei der Entwicklung der nächsten Fahrzeuggeneration eingebunden. |
